Historie

Im Jahre 1492 (Kolumbus-Jahr) hat Affeln die Freiheitsrechte (Stadtrechte) erhalten. Grund genug für den Märkischen Kreis, den Kreisheimattag in Neuenrade-Affeln zu veranstalten.

Alle Vereine aus den Ortsteilen veranstalteten einen grandiosen altertümlichen landwirtschaftlichen Festzug durch das Bergdorf Affeln. Tausende von Zuschauern waren begeistert von dem Einfallsreichtum dieser drei kleinen Dörfer, Affeln, Altenaffeln und Blintrop.

Monate später (bei einem Gläschen Pils) trafen sich dann einige Bürger, Landwirte und andere zufällig in einer Kneipe und sprachen noch mal über das Ereignis im Jahre 1992. Man kam zu der Überzeugung, dass so etwas irgendwie doch erhalten bleiben muß.

Somit gründete sich bereits im Herbst 1993 der „Verein zur Erhaltung historischer Landmaschinen und Geräte Affeln e.V.“. Ziel war es, dass alte landwirtschaftliche Geräte und Maschinen den heutigen Generationen erhalten bleiben soll.
Im ganzen Märkischen Kreis und dem Sauerland wurden Bauerhöfe besucht, die noch alte Gerätschaften in ihrem Schuppen haben könnten. Die Resonanz war riesengroß. Der Landmaschinenverein musste schon in kurzer Zeit einige Scheunen anmieten, um die gesammelten alten Gerätschaften unterzubringen.

Aber was wollte man mit den ganzen antiken Stücken. Sie sollten doch wieder der jungen Generation vorgeführt werden. So beteiligten sich immer mehr Interessierte aus Affeln, Altenaffeln und Blintrop, sowie aus den Nachbarorten, dass diese Geräte repariert und restauriert wurden. Irgendwann war einiges fertig geworden – was nun? Die damals Verantwortlichen überlegten und überlegten – dann kam die zündende Idee: „Wir machen einen –historischen Bauernmarkt-„.
Die Planungen liefen an. Aber wo? Natürlich musste der uralte „Hof Habbel“ mitten im Dorf dafür herhalten. Das Gelände bot sich einmalig an. Es wurde ein wenig in der Presse und im Radio von dieser ersten Veranstaltung publik gemacht. Die Bürger aus den Dörfern wurden gebeten, einen Kuchen zu Spenden, wovon der Erlös gemeinnützig vom Landmaschinenverein gespendet wurde.

Etwa 30 Markthändler hatten sich aufgrund der Werbung um einen Standplatz beworben. Vereine aus den Dörfern boten hausgemachte Speisen an. Nur was keiner erwarten konnte: 11:00 Uhr Beginn / 18:00 Uhr geplantes Ende, aber die meisten Sachen zum Verzehren waren um ca. 13:00 Uhr schon vergriffen. Mit so einem Besucherandrang hatte keiner gerechnet. Also plante man für das kommende Jahr in anderen Größenordnungen, die dann allerdings wieder nicht ausreichten.

Im Jahre 1995 wurde der Bauernmarkt mit dem Bauernball am Freitag ergänzt. Eine Bayern-Kapelle sorgte für urige Stimmung. Dann wurde der Wunsch laut, man könnte doch auch einen Weihnachtsmarkt im Bergdorf Affeln veranstalten. Alle waren sich einig. Schon im Jahre 1995 fand am 1. Advent auf dem damaligen Gelände der Bäuerlichen Bezugs- und Absatzgenossenschaft Affeln und auf dem „Hof Lübke“ der „1. Weihnachtsmarkt auf dem Lande“ statt. Auch dies war wieder ein voller Erfolg.